Steggedanken…


Na? Fühlt ihr euch auch manchmal so alleine am Ende eines Stegs?

Hinter euch ein langer Weg voller Vorsicht. Unter jedem Schritt nur morsche Bretter aus Krankheiten, Misserfolgen, Kämpfen, der Suche nach Anerkennung und der vergeblichen Suche, nach nur irgendwas von kleinstem Wert. Irgendwas was von einem bleibt. Das man hinbekommen hat.

Vor euch nichts als grundloses dunkles Meer, weitere stetige Unsicherheiten, Nebel und fehlendes Land, auf das man auch nur einen sicheren Schritt machen kann.


Je älter ich werde, desto häufiger finde ich mich auf solche einem Steg wieder. Das Gesicht kraftlos in den Händen vergraben und das Meer nur noch mehr mit Tränen füllend. Irgendwie nur noch müde vom Leben. Leer statt voll mit Lebendigkeit. Nur noch Schema F Tag ein Tag aus. Gefangen im Rhythmus von Arzneieinnahmen, Alltag und eingeschränktem Augenlicht.

Zumindest fühle ich mich in solchen Momenten so. Dabei geht es mir doch gut. Wie kann ich also auf solch einem hohen Niveau meckern und leiden, wo es doch so viele Menschen gibt, denen es noch schlechter geht?

Vielleicht weil das alleine mein Steg ist auf dem ich da stehe. Weil ich ein Recht darauf habe, mich schon mal hilflos und mies zu fühlen. Weil das Leben nicht immer nur zum Lachen ist.


Und weil ich nie die Steine sehen würde, die dicht unter der Wasseroberfläche liegen und mir dann irgendwann wieder zeigen: der Steg ist vielleicht zu Ende…aber ich kann dafür übers Wasser laufen. Habe eine Familie, einen Rückhalt…Menschen die mich lieben und mich als Stütze sehen.

Das erkenne ich nur, wenn ich über den Steg laufe statt am Ufer zu stoppen.. egal wie morsch manche seiner Bretter auch sein mögen.

©2018 Wolfsgeheule 

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Männergrippe…

Seit Tagen schon lieg ich danieder. Mit einer eitrigen Halsentzündung. Schüttelfrost und Gliederschmerzen rauben mir die Lebenskraft. Fünf Wolldecken können mein Leid nicht lindern. Und doch halte ich tapfer durch, greift meine Hand kraftlos nach der fünften Tasse Tee. Sicher bin ich trotzdem kurz vorm Austrocknen.

Inzwischen schießt das Fieber bereits in Richtung 38 Grad und doch geb ich nicht auf. Kläglich ruft der Rest meiner Stimme „kann mal jemand die Hörspiel-CD wechseln?“. Das dritte paar Socken hat sich verschoben doch ich ertrage das. Man kann sich ja nicht hängen lassen.

In der Nachbarschaft wurde ich längst vergessen. Der Arzt schwieg so seltsam vor sich hin.

Und dann macht das weibliche Geschlecht noch Witze über die Männergrippe.

Und während ich kaum die TV-Fernbedienung halten kann, kommt mir die beruhigende Erkenntnis „mein Nachlass ist geregelt.“

© 2018  Wolfsgeheule

AFD gefangen im NetzDG ?

Das neue Jahr beginnt in Deutschland wie das alte geendet hat. Mit politischer Unruhe. Nicht erst seit gestern spielen dabei die sozialen Netzwerke eine große Rolle. Aber…halt seit gestern ist doch etwas anders. Wir haben jetzt das NetzDG.

Wikipedia sagt dazu:

Netzwerkdurchsetzungsgesetz

Gesetz gegen Hetze und gefälschte Meldungen in sozialen Netzwerken; Zensurgesetz

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG, Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken, auch Facebook-Gesetz genannt[1]) ist ein deutsches Gesetz, das sich gegen Hetze und gefälschte Meldungen (Fake News) in sozialen Netzwerken richten soll. Das eigentliche Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist als Artikel 1 Teil des identisch benannten Mantelgesetzes. Dieses enthält in Art. 2 auch eine Änderung des Telemediengesetzes, das nicht nur soziale Netzwerke betrifft. Der Bundestag nahm das Gesetz im Juni 2017 an.

Kaum gültig trifft es schon die ersten User. Da twittert Beatrix von Storch (AFD) in der Silvester Nacht ein paar ihrer geistlosen Tweets und schon ist sie am Haken der Kölner Polizei. Denn die stellt Strafanzeige gegen von Storch wegen Volksverhetzung. Kurze Zeit später reagiert Twitter und sperrt den Account. Gestern trifft es auch Alice Weidel von der AFD. 12 Stunden ist ihr Account gesperrt.

Ein Schelm, der da keinen Zusammenhang mit dem NetzDG sehen will.

Bevor jetzt hier jemand auf falsche Gedanken kommt. Ich bin sicher kein Fan oder Schutzpatron der AFD. Ich maße mir allerdings auch nicht an, zu beurteilen, ob es sich bei den Worten von Frau von Storch nur um verblendete Gedanken oder schon um Volksverhetzung handelt. Dazu lese ich zu viele scheinbar genauso geistreiche Gedanken der anderen Parteien. Lesen ist eh immer subjektiv und macht auch vor diesem Blog nicht halt. Außerdem sollen das die Gerichte entscheiden, wenn denn überhaupt ermittelt wird. Ob das für eine Anklage reicht glaube ich nicht. Ob es mittelfristig clever wäre, bezweifle ich ebenso. Denn nicht immer heiligt der Zweck die Mittel. Und viele falsche Mätyrer steigen auf wie Phönix aus verbrannter Erde.

Fakt ist aber, dass das keine so einfache Sache mit dem NetzDG ist. Es ist eine neue Welt Zweifels ohne. Eine Welt in der sich aber immer mehr gerade junge Menschen bewegen. Entsprechend sind hier Regeln des Miteinanders zu schaffen. Die Frage ist wer hat dafür eine Legitimation? Twitter, Facebook und Co.? Die Bundesregierung? Das ist für mich noch lange nicht geklärt. Wem gebe ich das Recht in die Hand, über meinen Account, meine Aktionen und Worte dort zu entscheiden?

Vielleicht sollten wir uns erstmal jetzt für eine neue Regierungsbildung entscheiden. Denn gerade hier zeigt sich jetzt, das eine lange Zeit mit Übergangsministern doch nicht ideal ist. Sonst könnte man sich dort, von Angesicht zu Angesicht, mit solchen „Meinungsäußerungen“ von Frau von Storch aber auch der Beweggründe der Polizei sachlich auseinandersetzen.

Also es muss jetzt schnellstmöglich eine Regierungsbildung her. Wenn die Noch- Kanzlerin das nicht schafft, muss Bundespräsidennt Steinmeier jemand anderes aus den Reihen der demokratischen und rechtsstaatlichen Parteien damit beauftragen oder Neuwahlen ausrufen. Ob letzteres ein gutes Mittel zum Zweck ist, lass ich mal dahingestellt.

Stattdessen wird jetzt folgendes passieren. Die AFD wird auf die Tränendrüse drücken und bei Twitter und Facebook auf Stimmenfang gehen. Der Anschein, dass das Gesetz nur gegen Randparteien eingesetzt wird, lässt sich noch nicht Widerlegen. Und wer profitiert dann letztlich nur von Neuwahlen? Im schlimmsten Fall der Fälle wird dann irgendwann vielleicht Herr Höcke den Account von Angela Merkel (falls die einen hat) und all denen sperren lassen, die jetzt mit teils höhnischen Kommentaren „Geschieht euch recht(s)“ gegen die AFD twittern.

Ich möchte nie erleben müssen, das sich dann jemand lachend die Hände reibt und sagt:

„Tja, manchmal ist ein böser Tweet nur Mittel zu einem schlimmeren Zweck. Herzlichst Ihre Bea ausm Nest gefallen und Alice aus dem Wunderland“

(C) 2018 Wolfsgeheule

Der erste Tag ist getan…

Ihr lieben Wölfe….

Laut hat er begonnen. Der erste Tage des Jahres. Mit Böllern und Raketen. Er ist halt schon zu bedauern, dieser 01. Januar. Er ist der, der alles abbekommt von der Freude der Menschen. Dem Jubel, den sie noch fühlen über den vermeintlichen Neubeginn.

Dabei müsste er sich aber eher noch freuen. Sein Kumpel, der 31. Dezember bekommt schließlich all den Frust ab, für das, was den Menschen im vergangenen Jahr halt nicht gelang oder sonst wie daneben ging.

Doch nach kurzem Raketenmeer am Himmel, wurde es auch in dieser Nacht schnell wieder ruhig. Zumindest hier aufm Dorf. Als ich gegen ein Uhr ins Bett gegangen bin, herrschte wieder Totenstille. Um acht, als ich wieder vor die Tür ging heute morgen, lag immer noch eine Verschlafenheit über und in den Häusern. Die hat bis mittags angehalten.

Dann hörte man vereinzelte „Prost Neujahr“ und „ein frohes Neues“ Rufe. Irgendwann quälte sich der Rest auch hier im Hause aus den Betten. Ein bisschen Gemenge hier, ein bisschen Rollerfahren und LEGO da…und schon hüllte sich der erste Tag wieder ins Dunkle. Noch knapp 4 Stunden und er ist auch schon wieder Geschichte.

Hier im Dorf bleibt er ohne große Fußnote….anderswo wurde er vielleicht zum Schicksalstag. So ist das halt mit diesem ersten Tag….und den 364 anderen Tagen des Jahres auch.

© 2018 Wolfsgeheule

Vom Mond…

Ihr lieben Wölfe,

Wieviel gibt es über den Mond zu erzählen.


Da sind natürlich die offensichtlichen Zahlen & Fakten…
Stand: 08.07.2014 ©BR

Alle Mond-Daten auf einen Blick

Durchmesser des Mondes: 3.476 km (27% des Erddurchmessers)

Volumen: 2,2 x 10 hoch 10 km³ (2% des Erdvolumens)

Masse: 7,35 x 10 hoch 22 kg (1,25% der Erdmasse)

Dichte: 3,34 g/cm³ (Dichte der Erde: 5,5 g/cm³)

Schwerkraft: 1,62 m/s² (16,5% der Erdschwerkraft)

Atmosphärendruck: 3 x 10 hoch -10 Pa (Erde: 105 Pa)

Entfernung zur Erde: 384.403 km (durchschnittlich; mind. 356.410 km, höchstens 406.740 km)

Umlaufzeit um die Erde: 27,32 Tage (im Bezug auf die Fixsterne)

Phasenzyklus: 29,53 Tage (von Vollmond zu Vollmond)

Albedo: 0,12

Alter: ca. 4,5 Milliarden Jahre

Aufbau: innerer Eisen-Kern (100-400 km Radius), Basalt-Mantel (1.200-1.600 km Dicke) und Kruste (70-150 km Kruste)


Ok….ok

Und es gibt natürlich diesen Satz:

„Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein großer Schritt für die Menschheit“
Der legendäre und historische Satz von Neil Armstrong, nachdem er (wahrscheinlich) als erster Mensch den Mond betrat.

Und natürlich mit das erste was mir einfiel, als mich mein Sohn (11) bat, mit ihm Fakten für ein Mondreferat in der Schule zu sammeln.

Damals, als Armstrong 1969 den Mond betrat, ist das im Kindergarten aber noch an mir vorbei gelaufen. Der Mond war für mich damals presenter in Kinderliedern, durch den Sandmann oder natürlich durch den Blick hoch zum Himmel.


Aber er stand mir damals schon viel näher als die Sonne. Vielleicht weil wir Jungs doch eher durch männliche Vorbilder oder Ansprechpartner geprägt werden. Ich weiß es aber nicht genau. Nur das mir das spitzbübige, gnädige Lächeln des Mondes näher ging als das oft pausbäckig dargestellte Lächeln der Sonne.

Richtig nahe kam mir der Mond dann erstmals durch die englisch/amerikanische TV-Serie „Mondbasis Alpha 1“ die das ZDF Ende der 70er ausstrahlte. Damit began dann auch meine Leidenschaft für Star Trek, die bis heute ungebrochen ist und natürlich weit über den Mond, in unentdeckte Galaxien hinaus geht.

Aber meine wirkliche Liebe für den Mond, die fand ich das erste Mal in den Romanen „Reise um den Mond“ (1869), und „von der Erde zum Mond“ (ca. 1867) meines Lieblingsautoren Jules Verne. Geschrieben ca. 100 Jahre vor Apollo 11 waren seine Helden die wirklich ersten Menschen auf dem bzw. nahe beim Mond. Natürlich nur fiktiv. Doch zeigt sich auch hier, dass die Sehnsucht des Menschen zum Mond, nicht erst mit dem Apolloprogramm begann.


Seit Jahrtausenden ist der Mond immer wieder Mittelpunkt oder zumindest von großer Bedeutung, in den unterschiedlichsten Religions- und Glaubensformen. Als Christ nenne ich hier natürlich stellvertretend die Bibel. Es gibt wohl 58 Belegstellen für den Begriff Mond

Eine der für mich schönsten Mondstellen findet sich unter den Psalmen 8:4

Denn ich werde sehen die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitest.

Auch in der Musik ist der Mond gar nicht wegzudenken. Sei es Rock, Pop oder gerade der deutsche Schlager…immer muss der Mond herhalten. Das gilt natürlich auch für die Country Music. Bereits in den 30ern sangen die Sons of the pioneers vom „New Moon over my shoulder“. Vom „Neon Moon“ ( Brooks & Dunn) über den „Blue Moon“ (diverse) bis zum „Yellow Moon“ (Don Williams) ist alles vorhanden. Wobei der schönste Song für mich persönlich nach wie vor Dolly Partons Liebeserklärung „From here To the Moon and back“ bleibt.

Ich fand es übrig bezeichnend, im Urlaub diesen Songtitel zusammen mit der Bibelstelle (s. o.) auf einem Schild / Herz zu finden. Denn wieviele Liebeserklärungen mögen wohl unter einem leuchtenden Mond gemacht worden sein?


So zieht der Mond auf seiner Bahn durch viele Phasen des Erdseins und auch des Menschseins. Oder besser, wir selbst leben oft nach seinen eigenen Rhythmus, den Mondphasen. Gerade die Vollmondphase scheint ja großen Einfluss auf unsere Psyche und nicht nur auf Ebbe und Flut zu haben. Vielleicht wird der Mond aber einfach auch nur allzugern als Sündenbock genutzt. Dabei hat er mit Luna sogar eine eigene Göttin.

Denn viele lieben ihren Mond einfach nur. Wenn er auch ohne die Sonne so gut wie nie zu sehen wäre. Dann hätte der Mann im Mond vielleicht endlich mal wieder Ruhe. Der Mann im Mond, gibt es den überhaupt? Von mir ein klares „Ja“. Genauso wie ich davon überzeugt bin, das es auch sonst Leben da draußen  gibt. Gott hat viele Erden. Ob die Bewohner nun grün sind oder spitze Ohren haben, ist ein anderes Thema. Seit den „Space Cowboys“ (USA 2000) wird der Mann im Mond für mich jedenfalls immer aussehen wie Tommy Lee Jones. Sein Blick vom Mond auf die Erde ist füt mich der Hollywood Mondmoment aller Zeiten.


Selbst die Internet und Socialmedia Welt wie Twitter hat der Mond längst eingenommen. Viele meiner Follower und Freunde dort lieben den Mond und er ist Teil ihrer Tweets. Eine der schönsten Tweetserien bei Twitter überhaupt, ist zum Beispiel die Unterhaltung vom Mond und dem Leuchtturm, geschrieben von der @ostseenudel. Äußerst lesenswert. Andere  Follower sprechen in ihren Tweets selbst mit dem Mond. So wie ich das schon mal mit meinen Freunden den Bäumen in meinen Tweets tue.

Was ist der Mond aber für mich? Vielleicht ein guter Freund nachts am Himmel, den Gott geschaffen hat, damit auch die Dunkelheit ihren Meister findet.

Und wer weiß…vielleicht sitze ich eines Tages neben Tommy Lee Jones oben aufm Mond. Und während ich auf das Raumschiff Enterprise warte, schreibe ich einen fantastischen Roman über die Reise vom Mann in Mond hinunter….oder herauf?….zur Erde. Und im Himmel sitzen Jules Verne, Alexandre Dumas, Jack London und Karl May gnädig lächelnd.

Aber eigentlich sitze ich lieber am Meer und schaue von dort hinauf… zum Mond, während die Wellen ihr Lied singen.


© 2017 Wolfsgeheule

Eins steht jedenfalls fest:

Der Mond wird auch in 2018 am Himmel stehen. Darum allen Lesern vom Blog einen guten Rutsch und viel Mondschein im neuen Jahr.

Einen besonderen Dank an dieser Stelle an meine Twitterfreunde @BeDetermined_ und @Frl_Skore für die Zuverfügungsstellung und Verwendungsgenehmigung der tollen Mondbilder


Zick zack…zock FDP

Die FDP hat sich verzockt. Nach Herrn Lindners Zick Zack Kurs bei den Jamaikasondierungen, folgt jetzt unweigerlich Zock…halt verzockt.

Die FDP stürzt in den Umfragen drastisch ab, das auf Lindner zugeschnittene Ein-Mann-FDP-Modell fällt in sich zusammen. Alte FDP Haudegen, wie Gerhard Baum, die vor so einem Schritt warnten und jetzt entsprechend Kritik üben, werden von FDP-Bezirksfürsten als senil und nicht up – to -date bezeichnet. Wahrscheinlich weil sie keine Calvin Cline Wäsche tragen.

Gut, das es da noch Zuck gibt…zu-rü-ck. Denn schon schwenken Lindner und Assistent Kubicki erneut die Fahne zurück.

(ZDFheute)

Vergessen der Satz „Besser nicht regieren als falsch“. Nein, wir wollten doch immer regieren. Nur die Angie, die war schuld. Schmoll.

Wie groß muss plötzlich die Angst der FDP vor Neuwahlen und dem drohenden Absturz der Ikone Lindner sein? Denn noch ist die rettende Groko nur Wunschgedanke und das Schreckgespenst Neuwahl allzu Gegenwärtig.

Natürlich. Frau Merkels Zeit ist abgelaufen….das hat man auch in der CDU verstanden. Frau Kramp Karrenbauer bringt sich schon in Stellung.

(ZDFheute)

Schmoll Julia (Klöckner) versucht mit Drohgebärden gegenüber der SPD nicht im Kielwasser von Kramp Karrenbauer zu ertrinken. Und Herr Spahn vernimmt deutlich das Rufen der Basis nach Friedrich Merz.

Aber die Misere der FDP jetzt alleine der CDU anzukreiden, ist wieder typisch für jemand, der sich selbst überschätzt hat. Aber die FDP ist ja bekannt für missglückte Höhenflüge.

Dabei würde sie wirklich als liberaler Faktor gebraucht. In einer sozialliberalen Regierungsform. Denn neben dem wirklich wichtigen sozialen Gedanken, wie ihn einst die SPD vertrat, lange bevor der andere Wendehammer, Andrea Nahles, allen eins in die Fr… geben wollte, stellen auch der Schutz von selbsterarbeitetem Vermögen und die Nichtbevormundung von uns Bürgern wichtige politische Aufgaben dar.

Aber dazu darf man eine Regierungsbeteiligung nicht vom Personal anderer Parteien abhängig machen. Das wäre wiederum Bevormundung.

Wenn etwas nicht passt, darf man dazu stehen…aber dann bitte mit allen Konsequenzen. Und Offenheit für andere Bündnisse.

Das ist auch gar nicht mehr soooo von der Hand zu weißen. Eine Malu Dreyer erhält als Vize auf dem SPD Parteitag ein Traumergebnis. Dreyer die sich offen gegen eine Groko stellt. Was würde wohl passieren, könnte man sie sogar für die Kanzlerschaftskandidatur begeistern? Sie kennt auch jetzt bereits die Vorzüge einer rotgelben Politik in ihrem Rheinland Pfalz.

Ansonsten Ade FDP. Das war es….aber vielleicht hilft ja nochmal eine neue Farbe im Logo. Wie wäre es denn mal mit einem Schuss rot?

© 2017 Wolfsgeheule